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Im Folgenden finden Sie eine Liste polnischer Unternehmen mit einer Kurzbeschreibung, die das von Ihnen gesuchte Produkt oder die von Ihnen gesuchte Dienstleistung anbieten:

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

Wenn Sie sich für eine Kontaktaufnahme entscheiden, informieren Sie das Unternehmen bitte darüber, dass Sie sein Angebot auf Poland-Export gefunden haben – dies erleichtert die zukünftige Zusammenarbeit.

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Anzeige suchergebnisse: 11 - 20 aus 236

ABP Poland

Kłosowice 31
64-410 Sieraków
wielkopolskie, Polen

Agro-Meat Groups Sp. z o.o.

ul. Grabiszyńska 281 lok. 721
53-234 Wrocław
dolnośląskie, Polen

AGROKUR Marek Świerżewski

ul. Sienkiewicza 10/9
18-400 Łomża
podlaskie, Polen

AKINTI Sp. z o.o.

ul. Porażyńska 4D
64-330 Opalenica
wielkopolskie, Polen

Alimentura Polska Piotr Bałaban

ul. Suszarniana 13
93-632 Łódź
łódzkie, Polen

ANTOCEL

Żeleźnikowa Wielka 91
33-335 Nawojowa
małopolskie, Polen

Artek Sp. z o.o. Sp.k.

ul. Dekoracyjna 1A
65-155 Zielona Góra
lubuskie, Polen

Avalon Foods Sp. z o.o.

ul. Hanki Sawickiej 7
84-230 Rumia
pomorskie, Polen

AWRA Sp. z o.o. Sp.k.

Świeca 204
63-430 Odolanów
wielkopolskie, Polen

Babice Ubojnia Sp.j.

Babice 78
95-083 Lutomiersk
łódzkie, Polen

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Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Exportanforderungen im Fleischgroßhandel

Der internationale Großhandel mit Fleisch erfordert mehr als Preisverhandlungen. Einkäufer, die Fleisch und Fleischwaren aus Polen beziehen, sollten Dokumentation, Rückverfolgbarkeit, Kühlkette, veterinärrechtliche Zulassung und Importanforderungen des Zielmarktes prüfen. Das ist besonders wichtig bei frischer, gekühlter und tiefgefrorener Ware, weil Klassifizierung, Herkunft und Transportbedingungen den Marktzugang beeinflussen können.

Polnische Lieferanten können je nach Produkt, Unternehmensprofil, Exportziel und Geschäftsmodell verschiedene technische und kaufmännische Dokumente bereitstellen. Der Umfang sollte vor der Bestellung klar definiert werden, insbesondere wenn die Lieferung für Deutschland, Österreich, die Schweiz oder eine Weiterverteilung in mehrere Länder bestimmt ist.

Dokumente, die Einkäufer mit dem Lieferanten klären sollten

Das Dokumentationspaket im Fleischhandel hängt von Produkt und Zielland ab. Einkäufer sollten fragen, ob der Lieferant Produktspezifikationen, veterinärrechtliche Unterlagen, Handelsrechnung, Packliste, Chargendaten, Haltbarkeitsangaben, Temperaturanforderungen, Herkunftsinformationen, Transportdokumente und marktbezogene Zertifikate bereitstellen kann. Wenn Halal-Fleisch gefordert ist, sollte auch der Umfang des Zertifikats geprüft werden.

  • Produktspezifikation mit Tierart, Zuschnitt, Produktform, Verpackung und Temperaturbedingung
  • Chargennummer, Rückverfolgbarkeitsdaten, Produktions- oder Verpackungsdatum und Haltbarkeit
  • Veterinärzulassungsnummer oder Angaben zum zugelassenen Betrieb
  • Gesundheitszeugnis oder Exportdokument, sofern für den Zielmarkt erforderlich
  • Kühlketten- und Transportbedingungen für gekühltes oder tiefgefrorenes Fleisch
  • Halal-Zertifikat, wenn es für die konkrete Ware und den Zielmarkt erforderlich ist
  • Handelsdokumente, darunter Rechnung, Packliste und Lieferbedingungen

Anforderungen in der EU, der Schweiz und Drittstaaten

Innerhalb der Europäischen Union unterliegen Fleisch und Fleischwaren den Vorschriften zur Lebensmittelhygiene, Rückverfolgbarkeit und Kontrolle von Erzeugnissen tierischen Ursprungs. Käufer in Deutschland, Österreich und Luxemburg sollten prüfen, ob die Ware aus einem geeigneten zugelassenen Betrieb stammt und ob der Lieferant die Informationen liefern kann, die Importeur, Händler oder Endkunde benötigen.

Für die Schweiz gelten eigene nationale Vorschriften, auch wenn viele Anforderungen in der Praxis mit europäischen Standards vergleichbar sein können. Einkäufer sollten vor dem Versand prüfen, welche Dokumente, Etikettenangaben, Zollunterlagen und veterinärrechtlichen Anforderungen für die konkrete Produktgruppe gelten.

Für Lieferungen in Drittstaaten können die Anforderungen deutlich enger sein. Je nach Land kann relevant sein, ob das Herkunftsland, der Betrieb, die Produktart und das Zertifikat für den Zielmarkt zugelassen sind. Diese Prüfung sollte erfolgen, bevor Preis, Menge und Liefertermin endgültig vereinbart werden.

Lebensmittelsicherheit, Qualitätssysteme und Kühlkette

Zertifikate ersetzen keine genaue Produktprüfung. Je nach Unternehmen können HACCP-basierte Verfahren, Qualitätsmanagementsysteme, Audits oder kundenspezifische Freigaben vorhanden sein. Einkäufer sollten aber bestätigen, was für die konkrete Ware gilt. Im Fleischhandel sind Temperaturführung, Verpackungszustand, Transportzeit, Lagerbedingungen, Palettenkennzeichnung, Chargenrückverfolgbarkeit und Reklamationsverfahren besonders wichtig.

Die Kühlkette ist ein zentraler Bestandteil des Angebots. Gekühltes und tiefgefrorenes Fleisch erfordern unterschiedliche Planung bei Haltbarkeit, Transportdauer und Temperaturkontrolle. Einkäufer sollten klären, ob der Lieferant Kühltransport, Tiefkühlcontainer, Temperaturaufzeichnungen, palettierte Sendungen oder gemischte Ladungen organisieren kann.

Halal und weitere marktbezogene Anforderungen

Halal kann in vielen B2B-Anfragen ein wichtiger Einkaufsfaktor sein, besonders für Foodservice, Distribution und Export in Märkte mit religiösen Zertifizierungsanforderungen. Käufer sollten prüfen, ob das Zertifikat die Tierart, den Betrieb, die Schlacht- oder Verarbeitungsbedingungen, das Produkt, die Charge und den Zielmarkt abdeckt.

Weitere Anforderungen können Etikettensprache, Herkunftsangaben, Datumsformat, Kartonmarkierungen, Kundencodes, private Labels, EAN-Codes oder Vorgaben für Retail- und Foodservice-Verpackungen betreffen. Da sich diese Details je nach Land unterscheiden, sollten sie vor der Bestellung und vor dem Versand bestätigt werden.

Häufige Fragen

Benötigt jede Fleischlieferung aus Polen ein Gesundheitszeugnis?

Nicht immer. Die Anforderungen hängen von Produkt, Zielland und Handelsroute ab. Einkäufer sollten die aktuellen Vorschriften prüfen und mit dem Lieferanten klären, welche Dokumente verfügbar sind.

Warum ist Rückverfolgbarkeit im Fleischhandel wichtig?

Rückverfolgbarkeit zeigt Herkunft, Charge, Betrieb und Warenbewegung in der Lieferkette. Sie ist wichtig für Lebensmittelsicherheit, Reklamationen und behördliche Kontrollen.

Reicht eine allgemeine Halal-Aussage des Lieferanten aus?

Für professionelle Importeure reicht das oft nicht aus. Halal sollte für Produkt, Charge, Betrieb, Zertifikat und Zielmarkt konkret nachgewiesen werden.

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